BAUPROJEKT: Schnellladefähigen Akku mit 9,0 Ah selbst aufbauen

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Re: BAUPROJEKT: Schnellladefähigen Akku mit 9,0 Ah selbst aufbauen

Beitragvon SegFenn » 06.12.2018 00:34

Das sieht doch alles sehr gut aus...! Du scheinst ja mit dem 3D-Drucker gut umgehen zu können, der Abstandshalter und die Schablone für die Zellen gefallen mir richtig gut...!

Hier noch einige Hinweise:

FischFuss hat geschrieben:Somit kann das rote Powerkabel, welches zum Stecker zum Base geht schön kurzgehalten werden.

Von der Strombrückenbuchse geht es zunächst auf den Anschluß (+) vom BMS (Akku-Plus), es folgt die dicke 30A-Schmelzsicherung und erst von dort führt ein rotes Kabel vom BMS zum Base-Stecker (dieses Kabel bleibt unverändert).

FischFuss hat geschrieben:Ein weiterer Vorteil meiner Zellenanordnung ist, dass die 37V Anschlüsse direkt (mit den 4x10A Picofuse) gebrückt werden können. Das spart nochmals Kabellänge und verringert den Innenwiderstand.

Vom Prinzip her richtig, ein geringer Innenwiderstand ist anzustreben und erhöht den Gesamtwirkungsgrad.
Aber bitte aufpassen, an dieser Stelle gibt es mehrere Engpässe: Zunächst müssen ja die dicken Power-Zuleitungen (2,5 mm²) an jenen Lötstellen angelötet werden (Akku+/Akku-), die ziemlich genau am Rand des BMS sitzen - und damit den kreuzenden Picofuse-Kabelsträngen im Weg sind. Dazu kommt die große 30A-Schmelzsicherung, die unten an der BMS-LP hängt und direkt im Weg ist, wenn die LP später auf die Zellen aufgesetzt werden soll...

FischFuss hat geschrieben:Und die 5A Sicherung für den Ladestrom werde ich in einen Sicherungshalter packen damit sie von außen ausgetauscht werden kann.

Hatte ich auch so vor vielen Jahren gemacht, ist aber unnötig und verschwendet kostbaren Platz. Diese Si löst eigentlich nie aus, es sei denn, es kommt zu einer Fehlbedienung / einem Kurzschluß an der Schnellladebuchse bzw. zu einem Fehler an dem angeschlossenem Ladegerät (das Ladegerät hat ausgangsseitig selbst eine Si). Das ist mir in den ganzen Jahren nie passiert. Ich werde zukünftig die Si als Kleinstsicherung nur noch innen im Gehäuse vorsehen.

Nebenbei - die Schraubsicherung im Gehäuse führte bei mir zu einem handfesten Problem, da weitere Elektronik hinter der Si sitzt: Die Wattmeter in meinen Akkus werden durch die Si mit Strom versorgt. Ein Wattmeter hatte plötzlich Werte verloren bzw. einen Restart durchgeführt (die Wattmeter zeigen u.a. die Fahrzeit an, sowie mehr als 0,1 A Strom aus dem Akku entnommen wird). Ich hatte lange nach dem Fehler gesucht, bis ich herausgefunden habe, dass eine Schraubsicherung einen Wackelkontakt hat: Bei leichtem Druck auf den Schraubeinsatz unterbricht die Si den Stromfluß und das Wattmeter macht einen Reset (= Datenverlust) - das kann beim Fahren über Kopfsteinpflaster o.ä. sehr leicht passieren...
In Deinem Fall ist das jedoch unkritisch, da nur der Ladekreis abgesichert wird.


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